Können sich Hunde und Katzen verstehen?

Können sich Katze und Hund verstehen???

 

“Der Hund knurrt – die Katze schnurrt!” 

Das und vieles mehr an Körpersprache sind oft Auslöser der anfänglichen Missverständnisse zwischen ihrem treuen Hund und der sonst so sanften Katze!!!

 

Nur mal ein Beispiel:

Die Katze kommt heim, ihr lieber Hundi freut sich auf “das neue ach so süsse Wollknäul” und sie wundern sich warum die Katze dennoch fauchend davonrennt. Dabei sorgten sie extra für einen weiteren Vierbeiner um dem anderen Gesellschaft zu leisten. Umgedreht ist es ebenso oftmals die selbe Situation. Was ist hier schiefgelaufen? NICHTS denn BEIDE verhielten sich gemäß ihrem intelligenten INSTINKT völlig Korrekt!!! Aber WARUM??? Das wollen wir kurz gemeinsam analysieren:

Wedelt ihre Katze mit der Rute, so signalisiert sie INSTINKTIV, dass sie sehr aufgeregt ist und WARNT durch die ausschlagende Rute:

“ACHTUNG ich fauche gleich und wenn das nichts nützt … fahre ich meine Krallen aus!”

Der LIEBE Hund … nichts schlimmes ahnend … freut sich mit der Katze weil er – für ihn fälschlich – durch die wedelnde Rute der Katze signalisiert bekommt:

“Hallo … freut mich dich zu sehen! Komm doch her ich will dich kennenlernen und mal schnuppern!”

Er trabt ebenso Rute wedelnd interessiert auf ihren Stubentiger zu bellt aufmerksam – wie es sich gehört wenn etwas neues im Haus ist – und diese fängt PLÖTZLICH an zu fauchen und haut mit ihren ausgezogenen Krallen messerscharf ins Gesicht des “armen” Hundes!!! Der Hund fängt an zu knurren und zeigt ebenso INSTINKTIV enttäuscht und wütend aus Eigenschutz die Zähne. Ihr Tiger ist nun völlig irritiert und denkt:

“Jetzt fängt er auch noch an zu SCHNURREN (knurren) … ja ist der noch normal??? Nichts wie weg hier … das ist völlig unverständlich, ich ziehe mich lieber zurück!”

Die sonst so SENSIBLE KATZE entwickelt sich zur wahren Kampfmaschine! Zurück bleibt der geschädigte Wautzi – der sein BESTES gab um sich mit der sanften Katze doch soooo friedlich vorzustellen , kennenzulernen und anzufreunden. Wautzi denkt sich beleideigt:

“Diese Zicke … da ist man höflich und gebe mich manierlich und sie wird zur Furie! Was haben mein Herrchen und Frauchen nur dabei gedacht???!!!”

Beide Hausgenossen sind beleidigt und ziehen sich zurück. Der eine in die Ecke und der andere unterm Fernsehschrank. SIE fragen sich nun:

“WIE soll das nun werden???”

 

Nun dazu sollte man die Situation erst mal gemeinsam betrachten:

 

1.) Jedes Tier besitzt einen eingepflanzten intelligenten INSTINKT und so sprechen sie instinktiv ihre jeweilige KÖRPERSPRACHE!

2.) In der Natur würden Wolf und Lux sich NIE zusammen gesellen (was nun verständlicher ist).

3.) Es liegt an IHNEN als verantwortungsvoller Tierbesitzer – diese komunikativen unterschiedlichen Tiere, auf positive Weise, ZUSAMMEN ZU FÜHREN!!!

4.) Wenn sie die GEDULD und ZEIT und LIEBE haben … kann es ihnen sehr gut gelingen – zwischen ihrem FREUND Wautzi und ihrem SCHMUSETIGER Katze eine Freundschaft entwickeln zu lassen. Auch hier sei gesagt es gelingt nicht immer … oft wird ein Tier vom anderen nur geduldet. Doch mit Wissen und Fingerspitzengefühl und Einsatz ist es oft zu schaffen!!! Manche beherbergen ein paar Hunde und ein paar Katzen … mit ausreichend PLATZ und Aufmerksamkeit und finanzielle Möglichkeiten.

 

(an dieser Stelle sei GEWARNT vor MASSENHALTUNG in Häusern und Wohnungen – denn das ist TIERQUÄLEREI und gehört sofort angezeigt!!!) … in der Zeitschrifft: Ein Herz für Tiere ! gab es eine prima Faustregel:

 

“Nur so viele Tiere in einem Haushalt – wie die Anzahl der Hände vorhanden sind!” 

 

Tipp 1.) Analysieren sie zuerst ob ihr Hund oder ihre Katze ein Einzelgängerwesen besitzt. Ob es ein Tier ist das gerne die alleinige Aufmerksamkeit fordert!!! Sonst kann es passieren das ihr Streuener nicht mehr nach Hause kommt … wenn er die Aufmerksamkeit mit einem anderen Geschöpf – zudem noch mit einer anderen Körpersprache – teilen muss. Sie “wollen” es aber der “Wautzi” oder “Tigerle” – MUSS ES – das ist ein Unterschied. So nach dem Motto:

“Das Tier muss es irgendwann wollen!”

Das kann genauso schief gehen. Wenn es ein geselliges Tier ist – um so leichter die Zusammenführung!

 

Tipp 2.) Bringen sie zu einem ausgewachsenen Hund oder Katze … am besten ein kleines Babykätzchen oder ein Hundewelpe! So steht dieser süße Wollknäul mit seinen goldigen Knopfaugen unter WELPENSCHUTZ ! Trotz allem ist oberste VORSICHT geboten. Lassen sie die Beiden NIE unbeaufsichtigt bis sie sich aneinander gewöhnt haben.

 

Tipp 3.) Behandeln sie beide gleich lieb mit ruhigem Ton, Zuspruch und Streicheleinheiten!!! So verhindern sie Eifersucht die schwerwiegende Folgen haben kann.

 

Tipp 4.) Verbinden sie das jeweilige Zusammenführen mit POSITIVER VERSTÄRKUNG, sei es durch ein Leckerlie oder Lob oder Streicheln. Am Anfang plediere ich für alles DREI positive Verstärkungen!